Wie alles begann

Letztes Jahr stand ich im Keller. Auf der Suche nach etwas völlig anderem. Und dann zog ich eine alte, verstaubte Zeichenmappe hervor. So eine, die man seit Jahren von A nach B schiebt und nie öffnet. Darin: abstrakte Porträts. Gemalt mit Neopastell. Vor über zwanzig Jahren. Ich hatte sie ehrlich gesagt völlig vergessen.

Und nein – es war keine grosse Erleuchtung. Ich dachte nicht: Wow, das ist grossartige Kunst. Ich dachte eher: Interessant… warum fühlt sich das gerade so vertraut an? Dieses Gefühl blieb. Nicht die Bilder. Das Gefühl.
Ich begann wieder zu malen. Nicht, weil ich etwas ausprobieren wollte. Sondern weil es sich angefühlt hat wie Heimkommen.
Sehr schnell wurde mir klar: Es geht mir nicht um Perfektion. Nicht um Technik. Sondern um eine Sprache, die dort beginnt, wo Worte aufhören. Linien, Farben, Intuition – und dieses feine Gespür, wann etwas stimmt.
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2025 wurde dann… sagen wir: deutlich. Eine intensive Coaching-Woche später war mir klar, dass ich innerlich längst weiter war als mein Leben im Aussen. Und dass Ignorieren erstaunlich viel Energie kostet. Also folgten ein paar Entscheidungen. Trennung. Kündigung. Umzug. Nicht dramatisch inszeniert – eher nüchtern. Aber konsequent.
Soul Portrait entstand genau dort. Nicht als Idee. Nicht als Plan. Sondern als logische Antwort. Auf die Frage, wie Kunst Menschen wirklich sichtbar machen kann. Nicht so, wie sie erscheinen wollen. Sondern so, wie sie sich anfühlen.
Heute weiss ich: Das war nicht der Anfang eines Projekts. Das war der Moment, in dem alles zusammengepasst hat.
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